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Freizeit in Gesellschaft

Erholung, Sport und Kultur inklusiv im Rheinisch-Bergischen Kreis - Kurzdarstellung (in der Analyse)

Kurzdarstellung der Aktivität

Das Projektteam und Mitglieder des Expertenrat bei der Auftaktveranstaltung am 15.03.2017

Menschen mit Behinderung können in vielen Lebensbereichen nicht gleichberechtigt teilhaben. Das gilt auch für den Freizeitbereich. Ihre Freizeit gestalten viele Menschen mit Behinderung immer noch vor allem mit anderen Menschen mit Behinderung in Sondersettings. Das Projekt „Freizeit in Gesellschaft“ reagiert auf diese Ausgangslage und versucht, mehr Inklusion im Freizeitbereich herzustellen.

Das Projekt wurde von einem Arbeitsbündnis aus drei Projektpartnern initiiert. Dazu gehören zum einen der Verein Die Kette e.V. (http://die-kette.de/), ein Träger der freien Wohlfahrtspflege, der zum Paritätischen gehört, zum anderen der Sportverein Blau-Weiß-Hand e.V. (http://www.blau-weiss-hand.de/) und der Rheinisch-Bergische Chorverband (http://www.rbcv.de/). Außerdem wird das Projekt unterstützt und begleitet von einem Experten-Rat, der sich aus Menschen mit und ohne Behinderung zusammensetzt. Gefördert wird das Projekt darüber hinaus von der Aktion Mensch.

Ziel des Projektes ist es, Menschen mit und ohne Behinderung im Rheinisch-Bergischen Kreis zu vernetzten und in Austausch zu bringen, um so gemeinsam die Bereiche Freizeit, Erholung, Sport, Kultur und Brauchtum im Kreisgebiet inklusiv(er) zu gestalten. Das Projekt möchte hierzu die Bereitschaft und Fähigkeit von Vereinen und anderen (privaten) Akteuren im Freizeitbereich stärken, ihre Angebote zu öffnen und neue inklusive Angebote zu kreieren. Auf Seiten der Nutzer/-innen von Freizeitangeboten soll außerdem Lust und Engagement geweckt werden, an der Umsetzung dieser Ziele mitzuarbeiten und den inklusiven Prozess aktiv mitzugestalten. Ziel ist es letztlich, im Freizeitbereich Barrieren abzubauen, Zugänge zu schaffen sowie eine positive und nachhaltige Einstellung zur Inklusion im Sozialraum zu befördern. Das Projekt ist dabei zunächst auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt, erhofft sich aber ein Fortbestehen auch darüber hinaus durch die in dieser Zeit hoffentlich breit aufgebauten Kooperationsnetzwerke.

Um die gerade geschilderten Ziele zu erreichen, setzt das Projekt auf Netzwerkgespräche verschiedener Akteure im Freizeitbereich, in denen über den Ausbau inklusiver Angebote diskutiert wird. Es sollen sowohl bereits bestehende Angebote aufgezeigt und ggf. inklusiver werden, als auch neue inklusive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Bei beidem werden die verschiedenen Akteure durch die Projektverantwortlichen beraten und unterstützt. Für März 2017 ist außerdem in Bergisch-Gladbach eine Auftaktveranstaltung geplant, an der jede/r teilnehmen kann. Hierbei soll der Bekanntheitsgrad des Projektes im Landkreis vergrößert werden und Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, sich über das Projekt zu informieren.

Das Projekt bezieht sich in seinem Inklusionsverständnis und in allen seinen Aktivitäten auf die UN-BRK, insbesondere auf den Artikel 30: Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport. Darüber hinaus besteht auch ein Bezug zum Gemeinwesen vor Ort, indem Akteure und Angebote vor Ort im Gemeinwesen niedrigschwellig inklusiv(er) werden sollen und neue inklusive Angebote für das Gemeinwesen geschaffen werden sollen.

Lebensbereich

  • Freizeit
  • Kultur
  • Öffentlicher Raum
  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Kommunikation und Interaktion

Bildrechte

Die zur Illustration verwendeten Bilder wurden uns von den jeweiligen Projektverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Dem Projektpartner bleiben alle Urheberrechte vorbehalten.