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Aktion Getränkeuntersetzer

"Über Inklusion muss gesprochen werden!" - appelliert der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest Dr. Wilhelm Günther - Kurzdarstellung (in der Analyse)

Kurzdarstellung der Aktivität

4 Personen sitzen an einem Tisch und halten ein Plakat zu der Aktion Getränkeuntersetzer. Die Personen sind Daniela Heimann, Claudia Siepmann, Dr. Wilhelm Günther und Ralf Hellermann.
© Foto: Wilhelm Müschenborn / Kreis Soest

„Was ist eigentlich für Sie Inklusion? Gibt es genügend barrierefreie Kneipen und Restaurants? Gibt es überall und für jeden Zugang zur ärztlichen Versorgung? Bin ich nur schön, wenn mein Körper gesund ist?“ – Das sind Fragen, die zum Nachdenken anregen sollen. Fragen, die Raum für Antworten und Diskussionen bieten und bewusstseinsbildend wirken sollen. Im Rahmen eines neuen Projektes der Kreisverwaltung Soest soll Inklusion zu einem Gesprächsthema im Alltag werden.

In Anlehnung an das durch die Montagstiftung Jugend und Gesellschaft veröffentlichte Buch „Inklusion vor Ort“ und den dort aufgeführten Fragen zum Thema Inklusion, entwickelte der Behindertenbeauftragte des Kreises Soest eine Idee, um die Mitbürger/innen zum Gespräch über Inklusion zu motivieren. Um dies zu erreichen und das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Inklusion zu sensibilisieren, formulierte er nach Absprache mit der Montagsstiftung und gemeinsam mit der Selbsthilfe (Behindertenarbeitsgemeinschaft Kreis Soest (BAKS) und der Behinderten Initiative Lippstadt (BIL)), 20 Fragen, die nun auf Getränkeuntersetzern stehen und als Denkanstoß für rege Diskussionen dienen sollen.

Die auf die Getränkeuntersetzer gedruckten Fragen sollen dazu beitragen, das Thema Inklusion den Menschen stärker im Alltag zu vergegenwärtigen. Durch die gewählte Form ist es möglich im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen sowie auch in bestehenden Lokalitäten in den jeweiligen Regionen, auf das Thema aufmerksam zu machen. Die auffällige Gestaltung der Getränkeuntersetzer lässt die Besucher verschiedener Veranstaltungen auf die Thematik stoßen und fordert zum Austausch auf. Selbstverständlich ist es jeder Person selbst überlassen, ob sie eine Konversation diesbezüglich beginnt oder nicht. Sicher ist jedoch, dass das Thema unbewusst in die Köpfe gelangt und somit zur Sensibilisierung beiträgt.

 Das Projekt ist nachhaltig ausgerichtet, da es Bewusstseinsprozesse in den Köpfen der Menschen anstößt und dadurch dem Artikel 8 der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung trägt. Zudem ist es sehr niedrigschwellig ausgerichtet, da es unabhängig von der Lokalität oder der Ortschaft einsetzbar ist. Interessierten ist es möglich die Getränkeuntersetzer zu erwerben und diese bei ihren eignen Veranstaltungen auszulegen. Eine überregionale Verwendung des Projektmateriales ist somit problemlos realisierbar. Kleinere Mengen der Getränkeuntersetzer und damit verbundenen Plakaten werden sogar kostenfrei für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. (Bei Interesse senden Sie eine E-Mail an den Behindertenbeauftragten des Kreises Soest). Größere Mengen der Produkte können zudem kostenpflichtig erworben werden. 

Lebensbereich

  • Kommunikation und Interaktion
  • Freizeit
  • Kultur
  • Öffentlicher Raum

Bildrechte

Die zur Illustration verwendeten Bilder wurden uns von den jeweiligen Projektverantwortlichen zur Verfügung gestellt. Dem Projektpartner bleiben alle Urheberrechte vorbehalten.